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Zugegeben: Der Titel hat wenig mit der Geschichte zu tun und auch das Cover scheint mir nicht so geschickt gewählt. Es vermittelt den Eindruck, es handle sich bei dem Buch um einen schnulzigen Liebesroman. Dabei ist diese Geschichte so viel mehr.

Ein Anruf und Katies Welt gerät aus den Fugen

Alles beginnt damit, dass Katie mitten in der Nacht einen Anruf bekommt, ihre Schwester Mia hätte sich in Bali von einer Klippe gestürzt und sei nun tot. Was von ihr bleibt, ist ein Tagebuch, in dem sie die Stationen ihrer Reise detailliert festgehalten hat. Katie fasst den Entschluss, Mia nachzureisen, um so dem wahren Grund für ihren Tod auf die Spur zu kommen.

Zwei Zeitebenen – zwei unterschiedliche Schwestern

Den Leser erwartet eine Geschichte auf zwei Zeitebenen: Katie in der Vergangenheit und Mia in der Gegenwart. Man lernt die beiden unterschiedlichen Schwestern und ihre Beziehung zueinander sehr gut kennen und wie sie sich durch ein schicksalhaftes Ereignis für immer verändert hat.

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite

Beim Lesen hört man das Meer rauschen und spürt den Sand zwischen den Zehen. Emotionen wecken kann Lucy Clarke im Schlaf und ihre Geschichten überraschen immer wieder mit ihren Wendungen. Fast bis zur letzten Seite weiß man nicht, was wirklich mit Mia passiert ist, und genau das macht für mich den Reiz dieses Romans aus. Der Schluss ist dann absolut unerwartet. Obwohl sehr traurig, hat er mich mit einem befriedigenden Gefühl zurückgelassen.

Dieses Buch hat mich und meinen Schreibstil maßgeblich beeinflusst und ich lege es jedem ans Herz, der gerne tiefgründige Geschichten mag, die sich nicht in die gängigen Genres einordnen lassen.

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